Wettkampfberichte
2024
Medaillenregen für Nachwuchs des Harz-Gebirgslaufverein
Überaus erfolgreich sind die Nachwuchs-Leichtathleten des Harz-Gebirgslaufverein von den Bezirksmeisterschaften aus Magdeburg zurückgekehrt. Auf der Leichtathletikanlage des Olympiastützpunktes erkämpften die Harzer gleich fünf Bezirksmeistertitel, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen.
Insgesamt gingen bei idealen Witterungsbedingungen rund 260 Teilnehmer aus 29 Vereinen an den Start. Darunter waren elf Athleten vom Harz-Gebirgslaufverein, die mit mehreren Bestleistungen aufwarten konnten. So verbesserte im ersten Rennen des Tages Maja Hübner ihre Bestleistung über 2000 m um zwei Sekunden auf 7:33,71 min. Damit wurde sie Bezirksmeisterin der W 12. Gleiches gelang Jula Wichmann als Siegerin der W 14. Auch sie lief zwei Sekunden schneller als bisher und hat nun eine Zeit von 7:36,34 min stehen. Nur knapp geschlagen geben musste sich Vereinskollegin Julia Schulz, die dahinter in 7:36,54 min Vizemeisterin wurde. Sie steigerte sich gleich um neun Sekunden. Ein weiterer Sieg über 2000 m gelang Max Wolf in der M 13. Er bestätigte seinen Hausrekord und kam in 6:54,33 min als Erster ins Ziel.
Einen überraschenden Bezirksmeistertitel holte Neuzugang Alina Breuer, die gleich bei ihrer ersten Meisterschaft für Furore sorgte. Mit einem starken Endspurt gewann sie das Rennen über 800 m der W 12 in starken 2:44,50 min. Anschließend sprintete die HGL-Athletin über 75 m in 11,31 s ins Finale, wo sie in Bestzeit von 11,18 s als Vierte nur knapp das Podest verpasste. Hinzu kam Platz zehn im Weitsprung mit 3,79 m. Ein weiterer Sieg ging auf das Konto von Luise Leutert im Dreisprung der U 18, wo sie in 10,77 m nah an ihren Hausrekord heransprang. Im Weitsprung kam die 17-jährige diesmal nicht mit dem Anlauf zurecht und musste sich mit Rang drei und 4,92 m zufriedengeben.
Gleich drei Medaillen nahm Enno Gürtler mit nach Hause. Überragend war dabei sein Hochsprung-Ergebnis. Als Vizemeister der M 13 überquerte er 1,47 m und steigerte damit seine Bestleistung um vierzehn Zentimeter. Im Weitsprung holte der Wernigeröder ebenfalls „Silber“ mit einer Weite von 4,20 m. Hinzu kam die Bronzemedaille bei seiner Premiere über 60 m Hürden in 11,98 s. Auch Liesbeth Risch lief erstmals im Wettkampf über 80 m Hürden und konnte mit dem fünften Platz in der W 14 in 15,61 s zufrieden sein. Im Weitsprung reichten 3,78 m nur zu Platz 14. In dieser Altersklasse verpasste Stella Cäsar als Vierte im Hochsprung mit 1,30 m nur knapp einen Medaillenplatz. Allerdings blieb sie auch deutlich hinter ihrer Bestleistung von 1,40 m. Bei ihrer Premiere über 80 m Hürden sprang Platz sechs in 16,68 s heraus. Auch Sophia Pomplun landete im Speerwurf der W 12 auf dem undankbaren vierten Platz. Dennoch feierte sie ein erfolgreiches Debüt und warf den 400 g schweren Speer auf gute 23,72 m. Zur Medaille fehlten nur wenige Zentimeter. Leider verpasste die Gymnasiastin auch über 800 m als Vierte in 2:56,62 min das ersehnte Podest. Hinzu kam Platz acht im Weitsprung mit 4,04 m. Das gute Abschneiden der HGL-Athleten komplettierte Therese Leutert als Neunte im Weitsprung der W 13 mit 3,74 m. Gemeinsam mit ihren Vereinskameradinnen Sophia Pomplun, Maja Hübner und Alina Breuer sprintete sie zudem in der Staffel über 4 x 75 m in 44,23 s auf den sechsten Platz. Damit gehen die Harz-Gebirgsläufer gut gerüstet in die bevorstehenden Landesmeisterschaften in Dessau.
Maja Hübner überrascht mit „Bronze“ – Max Wolf wird Vierter
Zwei Nachwuchsleichtathleten des Harz-Gebirgslaufvereins sind erfolgreich vom Ostseepokal in Rostock zurückgekehrt. Eine Bronzemedaille und ein vierter Platz über 800 m standen am Ende auf der Habenseite.
Die mittlerweile 24. Auflage des größten Schüler-Sportfestes in Norddeutschland zog mehr als 500 Teilnehmer aus 58 Vereinen an. Darunter waren Sportler aus dem ganzen Bundesgebiet und sogar aus Polen. Neben zahlreichen Bestleistungen konnten auch einige neue Meetingrekorde vermeldet werden. Die emsigen Organisatoren des Kreis-Leichtathletik-Verbandes Rostock führten wie gewohnt professionell durch das Programm, auch wenn aufgrund der hohen Teilnehmerzahl der Zeitplan nicht ganz eingehalten werden konnte. Dafür sorgten die zahlreichen Zuschauer für eine tolle Stimmung in der Nebenanlage des Ostseestadions und feuerten die jungen Sportler der Altersklassen U 10 bis U 14 lautstark an. Das sonnige, aber kühle Wetter mit etwas Wind bescherte vielen Teilnehmern zudem neue Bestleistungen.
So auch den beiden Startern aus dem Harz, die mit starken Leistungen erneut groß auftrumpften. Im 800 m-Lauf der W 12 verbesserte sich Maja Hübner gleich um fünf Sekunden auf 2:38,83 min. Mutig lief sie von Beginn an in der Spitze mit und sicherte sich mit einem guten Endspurt die Bronzemedaille. Damit feierte die junge Läuferin ihren größten Erfolg bisher. Ihr Vereinskamerad Max Wolf zeigte ein ähnlich gutes Rennen und verpasste als Vierter nur knapp den Podestplatz. Auch er steigerte seinen Hausrekord um drei Sekunden und blieb erstmal unter 2:30 min. In 2:29,76 min kam der Wernigeröder als Vierter der M 13 ins Ziel. Als nächster Höhepunkt steht für die beiden Talente des Harz-Gebirgslaufverein der Start bei den Landesmeisterschaften auf dem Programm.
Klein aber fein – Motto des 16. Harzer Läufertages
Rund 30 Teilnehmer aus vier Vereinen gingen beim traditionellen Läufertag im Wernigeröder Sportforum am Kohlgarten an den Start. Vor allem für die Nachwuchsathleten des SV Lok Blankenburg, VfB Germania Halberstadt und des gastgebenden Vereins Harz-Gebirgslaufverein war es eine gelungene Eröffnung der diesjährigen Bahnsaison. Auch das Wetter spielte bei der mittlerweile 16. Auflage mit. Kühle Temperaturen, aber wenig Wind und kein Regen ließen einige Bestleistungen purzeln. So verbesserte sich Max Wolf im 2000 m-Lauf als Sieger der M 13 um fast dreißig Sekunden auf 6:54,17 min. In diesem Rennen feierte Maja Hübner als Erste der W 12 ein erfolgreiches Debüt in 7:35,81 min. Knapp dahinter lief auch Jula Wichmann Bestzeit von 7:38,38 min und gewann in der W 14. Den Lauf über 1500 m dominierte Leif Fricke (Männer) vom LAV Halensia in 4:33,90 min. Als Zweiter kam HGL-Läufer Ben Lehmann (U 18) in Hausrekord von 5:12,27 min ins Ziel. Sein Vater Jörg lief bei seiner Premiere als Sieger der W 40 eine Zeit von 5:26,55 min. Über 800 m siegte Sophia Pomplun in 3:03,27 min vor Mia Borchert und Marie Karste (alle HGL) in 3:09,57 min bzw. 3:10,27 min. In der W 14 gewann Stella Cäsar vor Liesbeth Risch (beide HGL) in 3:07,32 bzw. 3:11,11 min. Bei den Jungen überzeugte Jan Philipp Bunk (Germania Halberstadt) in der Altersklasse M 12 in 2:47,35 min und Thoren Ganzert (Lok) in der M 10 in 3:03,71 min.
Auch in den Sprintdisziplinen wurden starke Leistungen erzielt. Allen voran Luise Leutert, die über 100 m der U 18 hervorragende 13,53 s sprintete. Ihr folgten die beiden Lok-Sprinterinnen Haley Schlemminger und Nora Henzel als Beste der W 14 in 14,02 und 14,07 s. Bei den Frauen siegte Lea Brandecker über 100 m in 14,35 s und über 200 m in 30,47 s. Vereinskollege Nico Hübner landete in der M 40 jeweils knapp vor ihr in 14,00 bzw. 29,48 s. Der schnellste Sprinter über 75 m kam aus Halberstadt und hieß Jan Philipp Bunk. Der 12jährige überquerte nach 11,33 s die Ziellinie vor Enno Gürtler (HGL) in 11,56 s. Bei den Mädchen sprintete Therese Leutert als Siegerin der W 13 in 11,52 s ins Ziel. Bei den 12-jährigen gewann Clara Henzel (Lok) in 11,69 s vor Maja Hübner in 11,92 s und Mia Borchert (beide HGL) in 11,96 s. Ein spannendes Rennen über 50 m der W 11 lieferten sich Leila De Oliveira vom VfB Germania Halberstadt und Mieke Klaue vom Gastgeberverein. Beide liefen zeitgleich in 8,17 s ins Ziel, am Ende entschieden die Tausendstel zugunsten der Halberstädterin. Auch im Weitsprung hatte Leila mit 3,69 m knapp die Nase vorn vor Mieke, die 3,62 m weit sprang. Dafür revanchierte sich Mieke über 800 m, wo sie in 3:12,17 min vor Leila (3:18,36 min) gewann.
Gleich drei Siege nahm Lina Fink mit nach Hause. Sie sprintete zunächst über 50 m der W 10 als Erste in 8,17 s ins Ziel und verwies Vereinskameradin Henriette Richter auf den zweiten Platz in 8,24 s. Im Weitsprung lag Lina mit 3,69 m knapp vor Cara Hartmann aus Halberstadt, die 3,65 m weit sprang. Über 800 m setzte sie sich in 3:19,72 min nur um einen Wimpernschlag gegen Ulrike Dell (3:19,75 min) und Henriette Richter (3:20,69 min) durch.
Der weiteste Satz im Weitsprung gelang Luise Leutert mit 5,20 m in der U 18. Starke Weiten erreichten auch die beiden Lok-Athleten Nora Henzel (W 14) mit 4,19 m und Clara Henzel (W12) mit 4,02 m. Im männlichen Bereich erzielte Enno Gürtler (HGL) die größte Weite mit 4,13 m in der M 13.
Gesamtleiter Florian Hausl bedankte sich bei allen Kampfrichtern und Helfern, die einen reibungslosen Ablauf ermöglichten. Bereits am 24. Juni geht es im Sportforum weiter mit der Kreis-, Kinder- und Jugendolympiade, zu der der Harz-Gebirgslaufverein bereits jetzt alle Schulen und Vereine des Harzkreises einladen möchte.