Wettkampfberichte
2024

 

Henriette Richter holt Bronzemedaille in den Harz

Der letzte Bahnwettkampf in diesem Jahr verlief für die jüngsten Leichtathleten des Harz-Gebirgslaufverein überaus erfolgreich. In Schönebeck fand die Bestenermittlung im Dreikampf für die Altersklassen 8 bis 11 statt. Henriette Richter holte als einzige Athletin eine Medaille in den Harz.
Bei bestem Spätsommerwetter kämpften im Stadtwerke Sportpark in Schönebeck rund 100 Nachwuchsathleten aus 18 Vereinen des Bezirkes Magdeburg um die begehrten Medaillen. Die Organisatoren des Union 1861 Schönebeck waren ein würdiger Ausrichter und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
Beste Athletin in den Reihen der Harzer war Henriette Richter, die als einzige Sportlerin eine Medaille mit nach Hause nahm. Mit neuer Bestleistung von 1222 Punkten holte sie sich überraschend die Bronzemedaille im Dreikampf (50m, Weitsprung/ Ballwurf) der W 10. Dabei sprintete die Zehnjährige in 7,96 s ins Ziel und sprang zur neuen Bestweite im Weitsprung mit 3,65 m. Auch im Ballwurf gab es einen neuen Rekord von 33,54 m. Dahinter sorgte Lina Fink mit Platz fünf ebenfalls für ein herausragendes Ergebnis. Auch sie stellte zwei Bestleistungen auf, über 50 m in 8,10 s und im Ballwurf mit 24,20 m. Hinzu kam der Weitsprung mit 3,51 m, so dass sie am Ende 1087 Punkte erzielte. Dritte Starterin in dieser Altersklasse war Pauline Kaufhold als Elfte mit Bestwert von 950 Punkten (8,58 s/3,41 m/ 21,46 m).
Auch die Jungen zeigten herausragende Leistungen. Felix Hennig wurde in der M 9 Sechster mit der Schnapszahl von 888 Punkten. Er lief 8,67 s, sprang 3,58 m weit und warf den Ball auf 32,57 m. Alexander Alatzas belegte den achten Platz in der M 11 mit 907 Punkten (8,57 s/ 3,86 m/ 29,69 m).

Zwei Titel für HGL-Läufer

Die Harzer Senioren Leichtathleten des Harz-Gebirgslaufverein sind erfolgreich von den Landesmeisterschaften der Masters aus Halle zurückgekehrt. Bei kühlen Temperaturen und stürmischem Wind holten sie ein Titel, eine Silbermedaille.
Da die Titelkämpfe als offene Meisterschaft ausgetragen wurden, kamen auch Athleten aus sechs weiteren Bundesländern nach Sachsen-Anhalt. Rund 130 Teilnehmer konnten die Organisatoren des USV Halle im Robert-Koch-Stadion begrüßen. Die emsigen Kampfrichter sorgten trotz des Herbstwetters und dem einsetzenden Regen am Nachmittag für einen reibungslosen Ablauf.
Als einziger Teilnehmer des Harz-Gebirgslaufverein ging Philipp Kommert in der Saalestadt an den Start. Er sicherte sich den Landesmeistertitel im Speerwurf der M 35 mit einer Siegerweite von 39,02 m. Über 800 m lief der Wernigeröder zu seinem zweiten Sieg in 2:35,93 min. Zuvor war er bereits über 200 m als Vizemeister in 28,44 s ins Ziel gesprintet.

Teilnehmerrekord beim Rudolf-Harbig-Gedenklauf

Strahlende Gesichter bei den Organisatoren der Abteilung Leichtathletik des Harz-Gebirgslaufverein: beim traditionellen Rudolf-Harbig-Gedenklauf in Wernigerode wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Insgesamt 180 Teilnehmer aus 20 Schulen und Vereinen stürmten das Sportforum am Kohlgarten. „Das waren 23 Athleten mehr als im Rekordjahr 2024“, freute sich Hauptorganisator Florian Hausl über den großen Zuspruch. Vor allem in den unteren Altersklassen waren sehr viele Sportler am Start, so dass in manchen Altersklassen sogar mehrere Zeitläufe ausgetragen werden mussten.
Auch das Wetter zeigte sich bei der mittlerweile 36. Auflage dieses Traditionslaufs von seiner besten Seite. Strahlender Sonnenschein begleitete die Aktiven, lediglich der stürmische Wind verhinderte noch bessere Zeiten. Dennoch bekamen die zahlreichen Zuschauer einen neuen Meetingrekord zu sehen. Ausgerechnet bei den Jüngsten im Kindergartenlauf über 300 m fiel die alte Bestmarke. Emilio Flores Velazquez (M 6) von der Grundschule Harzblick verbesserte den Rekord von 2017 um zwei Sekunden auf 65,36 s. Dahinter lief auch Fabius Henning (GS Silstedt) mit 69,86 s eine starke Zeit. Nur knapp am alten Rekord vorbei schrammte Karl Burmann (GS Diesterweg Wernigerode) über 600 m der M 10. Er rannte 1:58,67 min und blieb damit nur 2,5 s über der Zeit von Jonathan Toppel aus dem Jahr 2016. Stark präsentierte sich dahinter auch Nevio Rißmann vom SV Lok Blankenburg in 2:01,52 min. Auf der gleichen Distanz verpasste Mieke Klaue (Gymnasium Wernigerode) in der W 11 mit einer Zeit von 1:58,61 min die Bestmarke von Michelle Rößler aus 2008 um rund vier Sekunden. Auch Felix Hennig (GS Diesterweg WR) fehlten über 500 m der M 9 in 1:39,14 min nur 3,4 s zum Rekord von Jonathan Toppel.
Die Tagesbestzeit über 800 m lief wie im Vorjahr Anton Scharun vom Landschulheim Grovesmühle. Er steigerte sich von 2:25 auf 2:19,83 min und gewann damit in der U 18. Dahinter liefen Max Wolf (M 13/Müntzer-Schule WR) in 2:36,67 min, Jannik Marx (M 15/Gymnasium WR) in 2:47,61 min, Elias Sauter (M 14/Pestalozzi-Schule WR) in 2:48,17 min und Liam Pfohl (M 12/Gym. WR) in 3:00,77 min als Sieger ihrer Altersklassen ins Ziel. Bei den Mädchen lief Maja Hübner (W 12/GTS Burgbreite WR) die schnellste Zeit des Tages. Sie setzte sich in 2:47,74 min gegen Sophia Pomplun (Gym. WR/2:56,95 min) durch. Den Sieg in ihren Altersklassen holten auch Aleksandra Schmidt (U 18), Annika Lambert (W 15), Laura Seidemann (W 14/ alle Gym. WR) und Hannah Husung (SEK Leben lernen WR).
Der Sieg über 400 m in der M 8 ging an Ludwig Hoffmann (GS Diesterweg Derenburg), der sich in 81,83 s denkbar knapp gegen Oskar Böttcher (GS Stadtfeld/82,24 s) durchsetzte. In der M 7 gewann Tius Hahn (GS Francke WR) in 85,17 s vor seinem Schulkameraden Tibor Thiele in 87,55 s. Bei den Mädchen der W 8 hieß die Siegerin Katharina Festerling in 92,11 s vor ihrer Schwester Elisabeth (beide GS Diesterweg WR) in 97,67 s. Den Lauf der Siebenjährigen gewann Leni Holland in 91,39 s. Über 300 m der W 6 hatte Clara Meier in 73,05 s die Nase vorn. Mit großem Vorsprung sicherte sich Evi Göbel (alle Freie Grundschule WR) den Sieg über 500 m der W 9 in 1:49,24 min. Etwas knapper war die Entscheidung über 600 m der W 10. Hier setzte sich Kelice Fischer (GS Harzblick) in 2:10,77 min gegen Lina Fink (GS Stadtfeld/2:13,89 min) und Ulrike Dell (GS Stapelburg/2:14,83 min) durch. Über 600 m der M 11 hieß der klare Sieger Alexander Alatzas (Gym. WR) in 2:04,86 min.
Gesamtleiter Florian Hausl richtete seinen Dank an alle Wettkämpfer, Lehrer, Betreuer und Eltern für ihren Einsatz, das Motivieren und Anfeuern. Besonders bedanken möchte er sich bei seinen fleißigen Kampfrichtern, die wiederholt für einen reibungslosen Ablauf sorgten.